Griechen kommen von der Venus, Römer vom Mars

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Griechen kommen von der Venus, Römer vom Mars


Autor: van Royen, René / van der Vegt, Sunnyva
Titel: Griechen kommen von der Venus, Römer vom Mars
Untertitel: Eine etwas andere Einführung in die Antike
Erscheinungsjahr: 2008
Verlag/Ort: C. H. Beck, München 2008

Seiten: 190  
Abb: 50 
Farbabb.: 50

ISBN/Art.: 978-3-406-56890-9

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Griechen kommen von der Venus, Römer vom Mars

Wo möchten Sie lieber leben? Dort, wo Liebe und Sex als Geschenk der Götter empfunden wird? Oder dort, wo Sexualität eher als bedrohlich wahrgenommen wird? Sunnyva van der Vegt und René van Royen haben diese Fragestellung auf die Antike angewendet und ein provozierendes Buch geschrieben. Wenn ihre Anthropologie stimmt, dann hielten die Griechen Erotik und Romantik für einen Segen, haben geliebt und gelitten, mußten aber ihre Ängste, ihre Eifersucht und ihren Kummer nicht verdrängen. So konnten sie auch auf dem Schlachtfeld tapfer sein und dennoch Mitleid für den Gegner empfinden. Die Römer hingegen hielten es für eher notwendig, ihre Gefühle zu unterdrücken. Sexualität schien ihnen eine gefährliche Kraft, die bezwungen werden musste, weil sie im ungünstigsten Fall gar die bestehende Ordnung gefährden konnte. Gewalt jedoch war für sie ein Phänomen, das weit einfacher zu handhaben war...